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Studie zur WM: Presenter-Sponsoring ist effizienter als klassische Werbung

27.07.2010 - Das sogenannte Presenter-Sponsoring, also der "Wird Ihnen präsentiert von…"-Hinweis vor einem Fußball-Spiel, ist wesentlich effizienter als im gleichen Zeitraum geschaltete klassische Werbung.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die BrandScience, die Forschungsunit der Omnicom Media Group und das Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics anlässlich der Fußball-WM in Südafrika durchgeführt hat. Untersucht wurden die Marken Bitburger, Bauhaus und Sony.

In einem aufwändigen statistischen Modelling haben die Forscher das Verhältnis von Presenter-Sponsoring zu klassischer Werbung unter den Aspekten "Einfluss auf die Marke" (Qualität und öffentliche Wahrnehmung) und "Effizienz" verglichen.

Das Ergebnis ist frappierend: Um die öffentliche Wahrnehmung für mindestens einen Monat um einen Prozentpunkt steigern zu können, würde Bauhaus ein WM-Presenter-Sponsoring-Budget (brutto) von rund einer Millioen Euro benötigen. Bei Nutzung von klassischer Werbung würde die 11-fache Summe benötigt.

Bitburger müsste für eine entsprechende Steigerung über 20 Millionen Euro brutto in Klassik investieren, für das WM-Sponsoring jedoch nur rund 1,6 Millionen Euro.

Sony würde das WM-Sponsoring 1,15 Millionen Euro kosten. Der gleiche Effekt über klassische Werbung würde das unternehmen 6,5 Millionen kosten.

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